Politik : Peking verhört Nordkorea-Flüchtlinge

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Peking (dpa). Die deutsche Botschaftsschule in Peking hat ungeachtet der 15 nordkoreanischen Flüchtlinge in ihrem Gebäude den Unterricht wieder aufgenommen. Die acht Frauen und sieben Männer warteten in abgetrennten Umkleideräumen der Turnhalle weiter auf ihre Ausreise. Wann sie China verlassen können, blieb unklar. Die „technische Abwicklung“ der Vereinbarung mit Peking laufe „unverändert“, teilte die Botschaft mit. Zusätzlich zur Identifizierung bestünden die chinesischen Stellen auf intensiven Verhören. „Sie werden ganz genau befragt“, sagte der Diplomat. „Das dauert seine Zeit.“ Er bestätigte, dass die Nordkoreaner dabei auch über ihre Fluchthelfer vernommen werden. Augenzeugen beobachteten an der deutschen Botschaftsschule, wie Botschaftswagen mit Diplomaten und unbekannten Personen auf der Rückbank, die sich zum Teil versteckten, das Gelände verließen und nach einigen Stunden zurückkehrten.

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