Politik : Pensionskürzungs-Pläne: Beamte reagieren mit scharfer Kritik

Mit scharfer Kritik haben die Beamten die Pläne der Bundesregierung zu möglichen Pensionskürzungen kritisiert. Der Vorsitzende des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) im Deutschen Beamtenbund (DBB), Herbert Bartsch, erklärte, mit dem BRH sei eine "Übertragung der unausgegorenen Auswirkungen der Rentenreform auf die Beamten nicht zu machen". Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen, Oswald Metzger, hatte erklärt, von der geplanten Senkung des Niveaus der gesetzlichen Altersvorsorge dürften die Altersbezüge der Beamten nicht verschont bleiben. Die Beamtenpensionen betragen zurzeit 75 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Metzger schlug vor, die Pensionshöhe - wie bei der Rente - in einem Zeitraum von 30 Jahren auf 67 Prozent zu senken oder das 13. Monatsgehalt abzuschmelzen. Eine Sprecherin des Arbeitsministeriums bestätigte, diese Richtung sei angedacht.

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