Politik : Pflegeversicherung: Minus in den Kassen ist geringer als erwartet

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Das Minus in der Kasse der Pflegeversicherung ist geringer als erwartet. Erwin Jordan, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, bezeichnete das Defizit für dieses Jahr mit 250 Millionen Mark. Im Juni hatte er noch von 660 Millionen Mark Defizit gesprochen. Das kleinere Loch in der Finanzierung der Pflege führte Jordan auf die guten Beschäftigungszahlen und die dadurch steigenden Beiträge und die sinkende Zahl der Pflegebedürftigen zurück. Mit Überschüssen in der Pflegeversicherung rechnet das Gesundheitsministerium erstmalswieder ab 2003. Bis 2004 blieben dieBeitragssätze auf jeden Fall stabil.

Die Mindereinnahmen durch die geplante Rentenreform bezeichnete Jordan als "noch nicht kalkulierbar". Bislang war das Gesundheitsministerium von 70 bis 150 Millionen Mark weniger durch die Rentenrefom ausgegangen. Mit dem neuen Entwurf würden die Einnahmeeinbußen um einen zweistelligen Millionenbetrag steigen.

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