Philippinen : Guerillakämpfer nehmen Dutzende Geiseln

Mutmaßliche Guerillakämpfer der Kommunistischen Partei sind auf den Philippinen in eine Schule eingedrungen und haben dort Dutzende Menschen in ihre Gewalt gebracht.

Pagadian - Im Süden der Philippinen haben mutmaßliche Guerillakämpfer eine Schule gestürmt und dutzende Menschen in ihre Gewalt gebracht, die meisten davon Kinder. Die mutmaßlichen Mitglieder der kommunistischen Neuen Volksarmee (NPA) benutzten die Geiseln aus der Schule in Buayan im Süden der Insel Mindanao als Schutzschilde, sagte der regionale Polizeichef Jaime Karingal. Nach Angaben des Bürgermeisters entführten etwa 50 NPA-Kämpfer eine nicht näher genannte Zahl von Schülern, Lehrern und Schulangestellten. Die Guerillakämpfer würden von Sicherheitskräften verfolgt.

Die NPA ist der bewaffnete Arm der Kommunistischen Partei der Philippinen und zählt rund 7400 Mitglieder. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für die Einführung des Kommunismus in dem Inselstaat. Zu ihren Methoden gehören Mord und Erpressung, aber eigentlich keine Massenentführungen. (tso/AFP)

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