Politik : Pilgerreise in den Tod

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Bei religiösen Feierlichkeiten ist es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Massenpaniken mit tragischen Folgen gekommen. Vor allem die Pilgerfahrt nach Mekka wurde für viele muslimische Gläubige zur Reise in den Tod. So wurden 1990 nahe Mekka 1427 Teilnehmer der Hadsch totgetrampelt. Zu vergleichbaren Tragödien seit 1994 gehören: 25. Januar 2005: Während eines HinduPilgerfests im westindischen Staat Maharashtra kommen bei einer Massenpanik 256 Menschen ums Leben.

1. Februar 2004: Während der Hadsch-Wallfahrt in Saudi-Arabien werden in Mina nahe der heiligen Stadt Mekka 251 Menschen zu Tode getrampelt.

27. August 2003: In Indien werden mindestens 41 Menschen bei einer Massenpanik während des Hindu-Festes Kumbh Mela in Nashik getötet.

9. April 1998 : Bei einer Massenpanik bei Mekka sterben 118 Pilger.

23. Februar 1997: Bei einer religiösen Feier im ostindischen Bundesstaat Orissa kommen in Baripada 185 Hindus ums Leben. Ein Brand hatte die Panik verursacht. dpa

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