Plagiatsaffäre : Schreibt Guttenberg an einer neuen Doktorarbeit?

Karl-Theodor zu Guttenberg zieht es zurück ins Rampenlicht. Er wird auf einer Sicherheitskonferenz im kanadischen Halifax auftreten. Möglicherweise hat er aber auch noch einen ganz anderen Plan.

Neues Outfit: Karl-Theodor zu Guttenberg bei einer Sicherheitskonferenz im kanadischen Halifax.
Neues Outfit: Karl-Theodor zu Guttenberg bei einer Sicherheitskonferenz im kanadischen Halifax.Foto: dapd

Erst vor wenigen Monate ist Karl-Theodor zu Guttenberg in die USA gezogen. Dort will er seinen Neuanfang wagen. Und eine neue Doktorarbeit soll Teil davon sein. Das zumindest berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Die Zeitung beruft sich auf führende Unionskreise.

Guttenberg arbeitet derzeit für die US-Denkfabrik "Center for Strategic and International Studies". Allerdings sei die vermutlich ehrenamtliche Tätigkeit nicht so zeitintensiv, so dass Raum für eine neue Doktorarbeit bleibe. Offizielle Bestätigungen dafür gibt es jedoch nicht.

Dass der 39-Jährige zurück ins Rampenlicht strebt, ist unterdessen offensichtlich. Einen ersten Schritt dahin wird er am Samstag (Ortszeit) im kanadischen Halifax unternehmen. 75 Minuten lang wird er als Redner bei einer Sicherheitskonferenz auftreten und über die Lage der Weltwirtschaft referieren. Bereits am Morgen der Konferenz soll er anderen Redner zugehört haben in neuem Outfit: ohne Brille und mit neuer Frisur.

Guttenberg musste vom Amt des Verteidigungsministers zurücktreten, nachdem bekannt geworden war, dass seine Promotion zu großen Teilen ein Plagiat war. (Tsp)

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