Politbarometer : Wulff und FDP - Die Krisen verschärfen sich
27.01.2012 18:49 UhrEuro- und Finanzkrise immer noch großes Thema
Der Euro wird immer positiver bewertet. Waren es im August 2011 noch 43 Prozent der Befragten, die sagten, dass der Euro für Deutschland eher Vorteile hat, sind es nun 52 Prozent. Ost-West-Unterscheide gibt es dabei kaum, wohl aber im Bildungsgrad. 42 Prozent mit Hauptschulabschluss, aber 81 Prozent der Hochschulabsolventen bewerten den Euro positiv.
An eine Entspannung der Euro-Krise glauben aber nicht viele. Eine Mehrheit rechnet zwar mit einer Stabilisierung der Lage, aber nur 6 Prozent glauben, dass es besser wird. 39 Prozent rechnen mit einer Verschärfung der Krise. Eine Ausweitung des Euro-Rettungsschirms lehnt eine Mehrheit klar ab. 73 Prozent sind dagegen und nur 21 Prozent dafür. Die wirtschaftliche Situation wird insgesamt unterschiedlich eingeschätzt. Für Europa erwarten 60 Prozent eine Rückgang des Wirtschaftswachstums. Für Deutschland sind die Aussichten positiver. Zwar rechnen nur 21 Prozent mit einer Verbesserung und 22 Prozent mit einer Verschlechterung der Situation, aber 55 Prozent der Befragten erwarten gar keine größeren Veränderungen in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Für das Politbarometer wurden vom 24. bis 26.01.2012 von der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF und des Tagesspiegels 1.262 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte in Deutschland telefonisch befragt.















