Politik : Politikerflüge: Flugbereitschaft soll privatisiert werden

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Vor dem Hintergrund der Vorwürfe gegen Finanzminister Hans Eichel (SPD), der wegen häufiger Wochenendflüge mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr in die Schlagzeilen geraten ist, rückt nun die lange geplante Privatisierung von Teilen der Flugbereitschaft näher. Das Verteidigungsministerium werde den Betrieb von sechs Challenger-Mittelstreckenjets "in den nächsten Wochen" ausschreiben, meldete die Ludwigshafener Zeitung "Die Rheinpfalz". Das Blatt berief sich dabei auf einen Sprecher von Verteidigungsminister Scharping. Angeblich gibt es fünf Firmen, die den privatisierten Teil der Flugbereitschaft, der für Abgeordnete und Regierungsmitglieder zuständig sein soll, übernehmen wollen. Mit der Vergabe wird auch die Kostenerstattung neu geregelt. Bislang bezahlt das Verteidigungsministerium. Künftig werden die Kosten dem Ministerium berechnet, das die Flüge in Anspruch nimmt.

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