Politischer Aschermittwoch : Seehofer: "Die CSU ist wieder da“

Vor mehreren tausend Anhängern hat die CSU in Passau ihre traditionelle Kundgebung zum politischen Aschermittwoch eröffnet. Der Vorsitzende Horst Seehofer kritisierte eine wachsende soziale Ungerechtigkeit in Deutschland.

Passau
Horst Seehofer will die Partei zu alter Stärke zurückführen. -Foto: dpa

Passau CSU-Chef Horst Seehofer zog unter dem Beifall seiner Parteifreunde in die Dreiländerhalle ein. Er verstehe es nicht, wenn einer Kassiererin wegen 1,30 Euro gekündigt werde und Manager, die Milliarden verscherbelt hätten, noch im Amt seien, sagte Seehofer in seiner ersten Rede beim politischen Aschermittwoch in Passau. Die CSU wolle sich als "Anwalt für die redlichen Bürger und den gesunden Menschenverstand“ profilieren. Zugleich machte Seehofer der CSU nach ihrer Wahlschlappe vom vergangenen Herbst Mut. "Die CSU ist wieder da“, rief der bayerische Ministerpräsident unter dem Beifall von mehreren tausend Anhängern.

Die CSU-Veranstaltung ist die bundesweit größte und traditionsreichste. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Hauptrednerin beim Aschermittwoch ihres CDU-Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Demmin. Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering will in Ludwigsburg bei Stuttgart auftreten, für die Grünen wollen im baden- württembergischen Biberach der Parteivorsitzende Cem Özdemir und Bundestags-Fraktionschefin Renate Künast sprechen. (mpr/dpa)

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