Positionspaper zu Immigration : Donald Trump: "Illegale Immigranten müssen gehen"

Donald Trump, Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, hat in einem Positionspapier die Abschiebung illegaler Immigranten gefordert. Zudem will er eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen lassen, bezahlen soll das Mexiko.

US-Präsidentschaftsbewerber (Republikaner) Donald Trump hat die Abschiebung aller illegaler Einwanderer gefordert, sowie, dass in den USA geborenen Kinder automatisch die Staatsbürgerschaft bekommen.
US-Präsidentschaftsbewerber (Republikaner) Donald Trump hat die Abschiebung aller illegaler Einwanderer gefordert, sowie, dass in...Foto: Brian Snyder/REUTERS

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat sich für die Abschiebung illegaler Einwanderer ausgesprochen. In einem Positionspapier zur Immigration fordert der Unternehmer zudem den Bau einer Mauer an der amerikanisch-mexikanischen Grenze, für deren Kosten Mexiko aufkommen soll. Die bisherige automatische Staatsbürgerschaft für in den USA geborene Kinder illegaler Immigranten soll abgeschafft werden, wie aus dem am Sonntag auf Trumps Internetseite veröffentlichten Papier weiter hervorging.

"Sie müssen gehen"

Trump hatte bereits zuvor in einem Interview des Senders NBC gesagt, dass illegale Immigranten „gehen müssen“. Dafür werde er im Fall seiner Wahl zum Präsidenten sorgen. Familien würden nicht auseinandergerissen, „aber sie müssen gehen“. In den USA leben schätzungsweise elf Millionen Ausländer ohne Papiere. Bereits Mitte Juni hatte der US-Milliardär mit fremdenfeindlichen Äußerungen die Hispanics in den Vereinigten Staaten und Lateinamerika empört. Damals sprach Trump abfällig über mexikanische Einwanderer in den USA. „Sie bringen Drogen, Verbrechen, Vergewaltiger“, sagte er in einer Rede. Trump führt laut Umfragen derzeit das 17-köpfige republikanische Bewerberfeld für die Wahl 2016 an. Mit seiner Position zur Immigration steht er rechts von den meisten seiner innerparteilichen Konkurrenten. So will Trump beispielsweise auch, dass alle in den USA straffällig gewordenen Ausländer in ihre Heimat zurückgeschickt werden. (dpa)

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