Politik : Präsident vermittelt im Wiener Rentenstreit

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(dpa). Der österreichische Bundespräsident Thomas Klestil will im Rentenstreit vermitteln. Er werde sich die Einberufung eines Runden Tisches „sehr positiv überlegen“, damit der „bisherige Weg des Konsenses und des sozialen Friedens“ weitergeführt wird, begründete das Staatsoberhaupt am Freitag in Wien seinen Schritt. Zuvor hatte die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), als Juniorpartner in der Regierung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP), den Bundespräsidenten um die Organisation eines solchen Runden Tisches gebeten, an dem neben der Regierung auch die Gewerkschaften und Arbeitgeber sitzen sollen. Das Staatsoberhaupt hatte am Vortag gefordert, die Reform mit einer Absenkung der Rentenhöhe und einer Erhöhung des Renteneintrittsalters bis September auszusetzen, weil die damit verbundenen Härtefälle „nicht akzeptabel“ seien.

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