Präsidentenwahl : EU erfreut über friedlichen Wahltag in Mali

Die Präsidentenwahl im westafrikanischen Mali ist friedlich verlaufen. Die EU-Außenbeauftragte Cathrine Ashton wertet dies als Fortschritt im Prozess einer "vollen Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung".

Stimmenauszählung bei der Wahl in Mali.
Keine Zwischenfälle beim Stimmenauszählen: Die Präsidentenwahl in Mali verlief friedlich.Foto: Reuters

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat den friedlichen Verlauf der Präsidentenwahl in Mali begrüßt. „Diese Wahl kann einen erheblichen Fortschritt im Prozess einer vollen Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung auf dem gesamten malischen Gebiet darstellen“, erklärte ein Sprecher Ashtons in Brüssel. Die Mitteilung wurde am Sonntagabend noch während des Auszählens der Stimmen veröffentlicht.

Viele Kandidaten hätten sich der Wahl mit dem Ziel gestellt, die Rückkehr des Landes „zur Einheit, zum Dialog und der nationalen Versöhnung“ zu befördern, hieß es weiter. „Trotz der schwierigen Bedingungen hat die malische Verwaltung ihre Entschlossenheit bewiesen, die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Wahlen zu garantieren.“ Eine europäische Wahlbeobachtungsmission unter Leitung des belgischen Europaparlamentariers Louis Michel ist derzeit in Mali.

Laut Mitteilung waren die Beobachter in Kidal vor Ort, ebenso in Wahlbüros für malische Flüchtlinge in Burkina Faso und Mauretanien. (dpa)

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