Politik : Prag will Deutsche in Tschechien entschädigen

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(dpa). Diskriminierten Angehörigen der deutschen Minderheit in Tschechien will der stellvertretende Ministerpräsident Petr Mares eine „humanitäre Geste“ von rund 1,6 Millionen Euro zukommen lassen. Mares gehe von etwa 1800 Betroffenen aus, berichtete die Prager Zeitung „Mlada fronta Dnes“. Empfänger sollen Deutsche sein, die in der Nachkriegszeit durch Umsiedlung oder Arbeitsdienst Gesundheitsschäden erlitten hätten. Mares, der Vorsitzender der Liberalen ist, rechne mit maximal 1560 Euro pro Person, hieß es. Über Einzelheiten der „Geste“ gebe es aber noch Streit in der sozialliberalen Koalition.

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