Politik : Privates bleibt privat

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Darf eine Kultusministerin ihre Kinder in eine Privatschule schicken? Ja, sagt Bayerns Kultusministerin Monika Hohlmeier, deren 16-jährige Tochter und 14-jähriger Sohn eine Waldorfschule besuchen. Das sei eine persönliche, keine ideologische Entscheidung, erläutert die Pressestelle des Ministeriums. Auf Grund der Kindergartensituation in Vaterstetten, dem Wohnort der Familie Hohlmeier, habe die Tochter zunächst den Waldorfkindergarten besucht. In die Waldorfschule kam sie, weil ihre beste Kindergartenfreundin dorthin wechselte. Hohlmeier habe in dieser Situation und auch später beim Übertritt des Sohnes dem Wunsch der Kinder vor politischem Kalkül den Vorrang gegeben, hieß es. Dies sei keine Entscheidung gegen das öffentliche Schulwesen. Im Übrigen lasse die Ministerin keinen Zweifel daran, dass auch die Waldorfschule keine Insel der Seligen sei. ulf

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