Politik : Protestanten wollen die Kirche reformieren

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Berlin - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) startet die größte Reformoffensive ihrer Geschichte. Der anhaltende Mitgliederschwund und die prognostizierte Halbierung der Kirchensteuereinnahmen bis 2030 sollen durch einen grundlegenden „Mentalitätswechsel“ in allen Bereichen der evangelischen Kirche gestoppt werden. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wäre die evangelische Kirche 2030 faktisch handlungsunfähig“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber bei der Präsentation des Impulspapieres „Perspektiven der Evangelischen Kirche im 21. Jahrhundert“. Darin ist unter anderem die Konzentration auf Kernaufgaben und die Halbierung der Anzahl der Landeskirchen vorgesehen. Die EKD rechnet mit Widerstand in den Landeskirchen. clk

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