Politik : Proteste gegen Bauarbeiten

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Bauarbeiten der israelischen Behörden am Fuße des Tempelberges in

Jerusalem haben in islamischen Ländern wütende Proteste ausgelöst. Der marokkanische König Mohammed VI. forderte die israelische Regierung auf, die Arbeiten sofort zu stoppen. Ziel sei es offensichtlich, die Symbole der Zivilisation und des Islams in Jerusalem verschwinden zu lassen, erklärte der König, der Vorsitzender des Jerusalem-Komitees der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) ist, in einer am Dienstagabend veröffentlichten Erklärung. Zuvor hatte es bereits scharfe Kritik aus Ägypten, Jordanien, Syrien und Saudi-Arabien gegeben. Aufgebrachte Muslime protestieren seit Dienstag gegen die Bauarbeiten, die nach ihrer Ansicht die Al-Aksa-Moschee gefährden, eines der wichtigsten Heiligtümer der Muslime. Die Maßnahmen gelten einem im Jahr 2004 teilweise eingestürzten Fußweg, der vom Platz der Klagemauer auf den Tempelberg führt, auf dem die Al-Aksa-Moschee steht. Ein Abschnitt des Weges soll durch eine neue Konstruktion ersetzt werden. dpa

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