Politik : Radikale rüsten zum Kampf für Belgrad

MOSKAU (AFP/rtr).In Rußland hält der Ansturm auf Freiwilligenverbände an, die im NATO-Krieg gegen Jugoslawien an der Seite der "slawischen Brüder" kämpfen wollen.Nach Angaben von Wladimir Schirinowski, einem der Führer der extremen nationalistischen Rechten, haben sich auf den Listen seiner Liberaldemokratischen Partei (LDPR) innerhalb von weniger als drei Tagen 5000 Freiwillige eingetragen.Allerdings sollten nur Menschen mit "militärischer Erfahrung" nach Jugoslawien geschickt werden.Er selbst werde den ersten Flug nehmen, um sich in Jugoslawien zu schlagen, sagt der Oberst der russischen Armee.Die kampfwilligen Freiwilligen im Moskauer Rekrutierungsbüro der LDPR feuert er mit den Worten an: "Ihr seid Helden, ihr werdet Geschichte gestalten und eure Namen werden in den Museen genannt werden."

Unterdessen forderte der Gouverneur der russischen Region Krasnojarsk, Lebed, die Regierung in Moskau auf, Jugoslawien im Krieg mit der NATO mit Waffen zu unterstützen.Lebed sagte, Jugoslawien müsse mit Luftabwehr-Raketen geholfen werden.

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