RAKETENABWEHRSCHIRM : Wer die Rechnung zahlt

Die Nato will einen Raketenabwehrschirm schaffen, der nicht nur ihre Truppen, sondern auch die Bevölkerungen Europas schützen kann. Das wurde auf dem Lissaboner Gipfel beschlossen. Geplant ist die Verbindung mehrerer Fähigkeiten: eines US-Moduls, das Präsident Obama der Nato zur Verfügung stellt (und das etwa 90 Prozent des Ganzen ausmachen wird), und eines Nato-, gegebenenfalls später eines russischen Moduls. Die Bundesregierung hat bisher offen gelassen, womit und zu welchen Kosten sie sich beteiligt. Die Gesamtkosten schätzt die Nato auf eine Milliarde Euro, davon entfallen 850 Millionen auf den bereits gefertigten US-Anteil. Rund 200 Millionen sollen die 28 Nato- Staaten

in den nächsten zehn Jahren aufbringen. Allerdings nur für Ausbau und Vernetzung. Raketen, Träger- und Radarsysteme sind nicht enthalten. mis

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