REAKTIONEN IM INTERNET : Ihre Rede ist ja, ja, nein, nein

Das Beschneidungsurteil bewegt die Gemüter – auch auf tagesspiegel.de. Kontroverse Diskussionen sind hier ausdrücklich erwünscht. Natürlich kann es dabei auch mal hoch hergehen, gerade bei einem emotional aufgeladenen Thema wie dem Kölner Urteil. Damit die Debatte trotzdem sachlich und respektvoll geführt werden kann, werden Beiträge, die Einzelne oder Gruppen diffamieren, nicht veröffentlicht.

Bei den Kommentaren zu Artikeln über das Beschneidungsurteil musste die Online-Redaktion des Tagesspiegels zuletzt überdurchschnittlich viel sperren. Auf beiden Seiten sei der Umgangston oft ruppig, die Diskussion emotional stark aufgeladen, berichten die Kollegen. Bei den Urteilsbefürwortern werde Beschneidung nicht selten mit Hexenverbrennung, Kindesmisshandlung und Genitalverstümmelung gleichgesetzt. Die Diskussionen werden von der Online-

Redaktion moderiert.

Kommentare, die darauf abzielen, Religionsgruppen pauschal als archaisch oder kulturlos zu stigmatisieren, werden im Zweifelsfalle nicht veröffentlicht. Aber auch pauschale

Nazismusvorwürfe
, mit

der manche Urteilsgegner auf jegliche Kritik an der Praxis der Beschneidung reagieren, werden nicht freigeschaltet. emy

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