Politik : Rechte Gewalt: Regierung fordert schnelle Aufklärung in Sebnitz

Der Tod des sechsjährigen Joseph im Schwimmbad des sächsischen Sebnitz vor drei Jahren muss umgehend aufgeklärt werden. Das haben Vertreter der Bundesregierung und Sachsens Ministerpräsident Biedenkopf (CDU) gefordert. Der kleine Junge soll im Juni 1997 von Rechtsextremisten ertränkt worden sein. Der Sprecher der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft sagte, einer der drei inzwischen verhafteten Tatverdächtigen gehöre eventuell den extremistischen "Skinheads Sächsische Schweiz" (SSS) an. Wohnungen von Mitgliedern der SSS wurden im Sommer durchsucht. Dabei fand die Polizei große Mengen Waffen, Sprengstoff und Munition.

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