Politik : Rechtschreibung:Bayern und NRW mit Vorstoß allein

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Hamburg Für ihr Vorpreschen zur Verschiebung der Rechtschreibreform haben Bayern und Nordrhein-Westfalen überwiegend Kritik geerntet. Die meisten anderen Bundesländer – auch die ebenfalls von der Union regierten – wollen sich dem Vorstoß, die für 1. August geplante verbindliche Einführung der neuen Regeln auf unbestimmte Zeit zu verschieben, nicht anschließen. Bislang hat nur Niedersachsens CDU-Regierung angekündigt, die Frage noch einmal zu diskutieren. Kultusministerkonferenz und Lehrerverbände warfen Bayern und NRW vor, mit ihrem Vorgehen Verwirrung zu stiften. Die GEW-Vizevorsitzende Marianne Demmer nannte die Entscheidung der Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Jürgen Rüttgers „Blödsinn“. Der Sprecher des Berliner Senats kündigte an, in der Hauptstadt werde die Reform wie vereinbart zum 1. August wirksam. dpa

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