Politik : Rechtsextreme greifen Ausländer in Magdeburg an

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Drei rechtsextreme Skinheads haben am Sonntagabend im Magdeburger Hauptbahnhof eine Gruppe von Ausländern angegriffen. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten sie die Studenten aus der Mongolei zunächst mit ausländerfeindlichen Parolen und Sprüchen angepöbelt. Als diese darauf keine erkennbaren Reaktionen gezeigt hätten, hätten die Jugendlichen auf die Männer eingeschlagen und sie getreten. Einer der Angreifer habe die Mongolen mit einer Schreckschusspistole bedroht, ein weiterer habe zudem seinen Kampfhund, einen Staffordshire-Terrier, auf die Opfer gehetzt. Einer der Männer habe dabei Bisswunden am Arm erlitten. Nachdem die Opfer sich zur Wehr setzten, ergriffen die Angreifer zunächst die Flucht, konnten aber von Beamten der Polizei und des Bundesgrenzschutzes, die zwischenzeitlich durch Reisende alarmiert worden waren, noch in Tatortnähe festgenommen werden.

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