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Rechtsextremismus : "Die Neonazis horten die Waffen"

02.11.2012 07:43 Uhr
Bei einer Razzia im Neonazi-Milieu sichergestellte Utensilien. Foto: dpaBild vergrößern
Bei einer Razzia im Neonazi-Milieu sichergestellte Utensilien. - Foto: dpa

Die Innenminister von NRW und Bayern warnen vor schwer bewaffneten Rechtsextremisten. Die Gefahr weiterer rechter Terroranschläge in Deutschland sei groß.

Die rechtsextreme Szene hat sich nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) schwer bewaffnet. Dadurch steige die Gefahr weiterer rechter Terroranschläge in Deutschland. "Die Neonazis horten die Waffen, um gegen den politischen Gegner oder die Polizei vorzugehen", sagte Jäger im ZDF-heute journal.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) teilt die Sorgen seines Kollegen. "Hier sind Leute mit einer extrem harten ausländerfeindlichen, rechtsextremen Einstellung unterwegs", sagte Herrmann in der Sendung. Die Gefahr sei "sehr groß, dass sie mit Waffengewalt gegen Bürger vorgehen".

Die Anschläge der Zwickauer Terrorzelle oder die von Anders Breivik in Norwegen würden dabei wie ein Motivationsschub wirken. "Wir beobachten, dass der ein oder andere Neonazi mit Bewunderung auf diese Mordtaten schaut und sich sagt, wenn die das konnten, traue ich mir das auch zu", so Hermann.

Quelle: ZEIT ONLINE, dapd, nf

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