Rechtsextremismus : Hessischer NPD-Mann wegen Volksverhetzung verurteilt

Weil er den Holocaust geleugnet hat, muss der ehemalige hessische NPD-Chef Marcel Wöll für vier Monate hinter Gitter.

Der frühere Chef der hessischen NPD, Marcel Wöll, ist wegen Volksverhetzung im Berufungsverfahren am Landgericht Gießen zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der 25-Jährige während einer Sitzung des Wetterauer Kreistages im März 2007 den Holocaust geleugnet hat. Damit bestätigte das Gericht das Urteil aus erster Instanz vom Amtsgericht Friedberg. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Monate ohne Bewährung gefordert, die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. (ut/dpa)

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