Politik : Rechtsextremismus: Vier Skinheads wegen Mordversuch vor Gericht

Wegen versuchten Mordes an einem Gesinnungsgenossen müssen sich seit Dienstag vier Skinheads vor der Jugendkammer des Landgerichts Braunschweig verantworten. Zum Prozessauftakt räumten die Angeklagten im Alter zwischen 18 und 22 Jahren die Tat ein. Einer von ihnen gab als Motiv an, das 20-jährige Opfer habe mit einer Ausländerin geschlafen und damit die Sache der Skinheads verraten. Die Angeklagten schilderten emotionslos, wie sie den "Verräter" am 21. Oktober 2000 "platt gemacht" hätten. Das Opfer erlitt Rippenbrüche und eine schwere Schädelverletzung. Drei der vier Skinheads befinden sich seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft.

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