Politik : Rechtsliberaler neuer Premier in Paris Chirac stellt Weichen

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Paris (dpa). Nach seinem Wahlsieg über den Rechtsradikalen Jean-Marie Le Pen hat der französische Präsident Jacques Chirac die Weichen für die Parlamentswahlen im Juni gestellt. Um die beste Ausgangsposition für eine erhoffte Mehrheit der bürgerlichen Rechten zu erlangen, ernannte er am Montag den Rechtsliberalen Jean-Pierre Raffarin zum neuen Premier. Le Pen, der als erster Rechtsradikaler in die Endrunde einer Präsidentenwahl in der 5. Republik eingezogen war, hatte in der Stichwahl 5,53 Millionen Stimmen erhalten. Das waren etwa 55 000 mehr, als er und der zweite rechtsextremistische Kandidat, Bruno Megret, im ersten Wahlgang gemeinsam erzielt hatten.

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