Politik : Regierung verteidigt „Rosenholz“-Freigabe

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(neu). Der Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, Ernst Uhrlau, hat die StasiUnterlagenbeauftragte Marianne Birthler im Streit um die „Rosenholz“-Dokumente in Schutz genommen. „Es gab keine Zusagen an die Amerikaner, dass nur Abschriften der Akten herausgegeben werden dürften“, sagte Uhrlau dem Tagesspiegel. „Es gab deswegen keine Verärgerung“. Er wies damit Berichte zurück, wonach sich die Regierung an der Veröffentlichungspraxis Birthlers gestört hat. Birthler hat sich den Berichten zufolge der Absprache widersetzt, keine Fotokopien freizugeben. Diese Absprache soll mit den USA bei Übergabe der Akten getroffen worden sein, um Fälschungen zu erschweren. Die Akten mit Daten zu DDR-Auslandsspionen waren zuvor im Besitz der CIA.

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