Politik : Regierung verteidigt Schlauchs US-Reise „Private Termine sind erlaubt“

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Berlin (asi/cas). Die Bundesregierung sieht kein Problem in der dreiwöchigen Reise von Wirtschaftsstaatssekretär Rezzo Schlauch (Grüne) in die USA. Dass Schlauch, der im vergangenen Sommer wegen der privaten Nutzung dienstlich erworbener Flugmeilen in die Schlagzeilen geraten war, nur an zehn Tagen seines AmerikaBesuchs dienstliche Termine hatte und ansonsten privat unterwegs war, sei „grundsätzlich möglich“, sagte Regierungssprecher Thomas Steg am Montag. Jedoch müsse der private Teil einer Reise auch privat bezahlt werden, fügte er an. Das hatte Schlauch nach seinen Worten vor der Reise in die Wege geleitet. Mit einer detaillierten dreiseitigen Liste seiner Termine suchte auch die Sprecherin des Wirtschaftsressorts die Notwendigkeit der Reise zu belegen. Die Grünen in Berlin hatten am Montag bereits Erkundigungen bei der Reisekostenstelle des Ministeriums eingeholt. „Alles ist wasserdicht“, hieß es danach. Auch der Vorsitzende Reinhard Bütikofer sah „nichts Kritikwürdiges“. Regierungssprecher Steg stellte einen ausführlichen Reisebericht Schlauchs in Aussicht.

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