Politik : Regierungschef bestellt Deutschen Botschafter ein

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Die Abhöraktion des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) und die Vorwürfe, Liechtenstein begünstige Steuerhinterziehung und Geldwäsche, haben in Vaduz für Aufruhr und heftige Dementis gesorgt. Regierungschef Mario Frick sagte zu den Vorwürfen des Bundesnarichtendienstes, die der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, es gehe zu weit, ein ganzes Land der Mithilfe zur Geldwäsche zu bezichtigen. Dass es im Steuerparadies "schwarze Schafe" gäbe, könne er allerdings nicht ausschließen. Der Regierungschef bestellte unterdessen den deutschen Botschafter, Klaus Bald, ein. Er vertritt die Bundesrepublik nicht nur in Bern, sondern auch in Vaduz. Liechtensteiner Medien verlangten, die Beziehungen zu Deutschland müssten überdacht werden.

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