Politik : Reisediplomatie

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Zwischen der FDP und dem israelischen Botschafter Schimon Stein fielen zuletzt deutliche Worte. FDP-Chef Westerwelle mahnte Stein öffentlich zu mehr Zurückhaltung und monierte, man könne nicht jede Kritik an der israelischen Regierung als Antisemitismus bezeichnen. Stein konterte: „Wenn die Kritik fundiert, glaubwürdig und konstruktiv ist, ist es für mich eine nebensächliche Frage, ob sie aus Deutschland kommt oder aus Frankreich oder anderswo her." Nun traf sich Israels Botschafter letzte Woche mit dem FDP-Spitzentrio Westerwelle, Gerhardt und Kinkel zu einem – wie es offiziell hieß – konstruktiven und freundlichem Meinungsaustausch. Eingeladen von Stein will Westerwelle demnächst nach Israel reisen – als Letzter. Alle anderen deutschen Parteichefs waren bereits dort. Tsp

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