Politik : Reiseveranstalterhaftet nicht für Opfer von Djerba

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Celle Ein bei dem Terroranschlag von Djerba schwer verletzter Junge hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld oder Schadenersatz vom Reiseveranstalter 1-2-Fly. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle wies am Donnerstag die Berufungsklage des Siebenjährigen gegen die Tui-Tochter 1-2-Fly ab. Revision wurde nicht zugelassen. Der Reiseveranstalter habe nicht gegen seine Pflichten verstoßen, urteilte das Gericht. Der Anwalt des Jungen sagte, er wolle beim Bundesgerichtshof die Nichtzulassungsbeschwerde beantragen, damit doch Revision zugelassen werden kann. Am 11. April 2002 waren bei dem Al-Qaida-Anschlag auf der tunesischen Ferieninsel 22 Menschen ums Leben gekommen. dpa

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