Rente : SPD will Berufsausstieg ab 55

Zur Flankierung der Rente mit 67 fordert die SPD einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ab 55 Jahren. Ab 60 soll es eine Teilrente geben.

DüsseldorfZur Flankierung der Rente mit 67 fordert die SPD einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ab 55 Jahren. "Wir wollen die Möglichkeiten verbessern, künftig schon ab dem 55. Lebensjahr stufenweise Jahr für Jahr etwas weniger zu arbeiten. Das ist gerade in Berufen mit hoher körperlicher Belastung wichtig", sagte SPD-Arbeitsmarktexperte Klaus Brandner der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Auch sollten Beschäftigte schon ab 60 eine Teilrente beziehen können, sagte Brandner. "Dazu wollen wir die Hinzuverdienstgrenzen erhöhen, also das Gehalt, das man neben einer Rente bekommen darf", erläuterte er. Jetzt müssten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass mehr Menschen bis 67 in Gesundheit und Würde arbeiten können.

Im Jahr 2008 wolle die SPD die "Initiative Altersgerechtes Arbeiten" verabschieden und anschließend so schnell wie möglich umsetzen werden, sagte Brandner. Die gesetzlich beschlossene Umstellung auf die Rente mit 67 startet im Jahr 2012. Der Prozess soll 2029 abgeschlossen sein. (mit ddp)

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