Politik : Rumsfeld: Keine Pläne für Militärbasen im Irak Minister lässt Zukunft aber offen

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Berlin (Tsp). Die militärischen Pläne Washingtons für den Nachkriegsirak bleiben unklar. USVerteidigungsminister Donald Rumsfeld wies einen Bericht der „New York Times“ zurück, demzufolge die USA längerfristige militärische Beziehungen mit Bagdad und die weitere Nutzung von vier irakischen Militärstützpunkten anstreben. Dies sei seines Wissens nach nicht diskutiert worden, sagte Rumsfeld; die Wahrscheinlichkeit sei sehr gering, da die USA „viele Möglichkeiten“ hätten, in der Region Truppen zu stationieren. Es sei auch möglich, dass langfristig die US-Truppen in der Golfregion reduziert würden. Gleichzeitig sagte Rumsfeld aber auch, dass er über künftige militärische Beziehungen zum Irak nicht spekulieren könne, da es derzeit noch keine irakische Regierung als Ansprechpartner gebe. Die „New York Times“ berichtete am Dienstag über Rumsfelds Dementi, betonte aber zugleich, die zuvor von ihr veröffentlichte Nachricht sei sorgfältig recherchiert und dementsprechend verfasst worden.

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