Politik : „Russland wählte nicht demokratisch“ Europaratskritik nach Putins Sieg

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(vs). Nach seiner Wiederwahl hat Russlands Präsident Wladmir Putin angekündigt, die enge Zusammenarbeit mit dem Westen fortzusetzen. Zugleich wies er den Vorwurf zurück, er würde demokratische Grundrechte einschränken. Putin hatte am Sonntag 71,2 Prozent der Stimmen erhalten. Wahlbeobachter der OSZE und des Europarates kritisierten den Verlauf der Abstimmung und den Wahlkampf. „Der demokratische Standard wurde nicht erreicht“, sagte Rudolf Bindig, Leiter der Delegation des Europarates, dem Tagesspiegel. Bundeskanzler Gerhard Schröder gratulierte seinem Duzfreund Putin zu dem „eindrucksvollen Sieg“.

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