Politik : Sachsens NPD wünscht sich Deportationen

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Dresden - Der Fraktionsvize der NPD in Sachsens Landtag, Uwe Leichsenring, hat mit Anspielungen auf Judendeportationen in der Nazi-Zeit Empörung ausgelöst. In einer Debatte um Ausschreitungen am 1. Mai in Leipzig schlug er vor, Linksextreme mit Sonderzügen nach Karlsruhe zur Bundesanwaltschaft zu transportieren. Auf den Zuruf von Peter Porsch (Linkspartei), „es gab schon mal Sonderzüge, in denen Menschen abtransportiert wurden“, antwortete Leichsenring: „Ja, manchmal wünscht man sie sich wieder.“ Daraufhin wurde er für die nächsten drei Sitzungen sowie alle Ausschussitzungen in dieser Zeit ausgeschlossen. ddp

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