Politik : Sahara-Geisel starb nicht an Schussverletzungen

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(dpa). Die in der Sahara gestorbene Deutsche Michaela Spitzer ist während ihrer Geiselhaft nicht angeschossen worden. Das teilte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, FraukeKatrin Scheuten, am Montag in Karlsruhe mit. Sie widersprach damit einem Bericht der algerischen Zeitung „Al Watan“, in dem neben Spuren eines Hitzschlags auch von „sehr schlecht versorgten“ Verletzungen die Rede war. Die ehemalige Sahara-Geisel Rainer Bracht sagte dazu: „Die Kidnapper haben ihre Geiseln nicht misshandelt.“ Die Geiselnehmer hatten als Todesursache Hitzschlag angegeben. Die Autopsie war von den algerischen Behörden angeordnet worden.

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