SANKTIONSKATALOG : Die Strafen der Vereinten Nationen

Ahmadinedschad
AhmadinedschadFoto: REUTERS

Am 9. Juni bereits verabschiedete der UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen den Iran – seit Dezember 2006 das vierte Paket. Beschlossen wurde unter anderem, die Konten von 40 Firmen und Forschungsinstituten einzufrieren und ihre Investitionen im Ausland zu verbieten. 15 davon gehören den Revolutionsgarden, die nach Überzeugung westlicher Geheimdienste Irans Nuklearprogramm steuern. Außerdem wurden die Reisebeschränkungen gegen 40 Forscher und Manager iranischer Atomeinrichtungen verschärft. Gegen die Sanktionen stimmten die Türkei und Brasilien. Beide Länder hatten zuvor im Nuklearstreit vermittelt und dem Präsidenten Ahmadinedschad Zugeständnisse abgerungen. Die genügten den zwölf Ländern, die mit Ja stimmten, allerdings nicht. Vor allem die USA, Russland und Frankreich kritisierten, dass der Kompromiss keine Fristen enthalte, und erklärten es für unmöglich, dass der verabredete Tausch – Brennelemente gegen iranisches Spaltmaterial – technisch funktionieren könne. Tsp

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