Politik : Saustall

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Zu den Verfahren wegen Betrugs und Steuerhinterziehung gegen Jukos könnte noch eines wegen „gemeinschaftlich und vorsätzlich begangener Tierquälerei“ kommen. Dies jedenfalls vermutet der Sprecher des Unternehmens, Alexander Schadrin. Hintergrund sind Ermittlungen auf einem Bauernhof der JukosFirma Sachaneftegas. Dort würden die Regeln der Kaninchenzucht grob verletzt, kritisierte das Landwirtschaftsministerium der sibirischen Teilrepublik Jakutien am Donnerstag. Kaninchenböcke und -weibchen würden zu dritt oder viert in einem Käfig gehalten. „Die Paarungen sind völlig zufällig“, erklärte die Behörde. Im Schweinestall würden säugende Sauen nicht separat gehalten, zitierte die Agentur Interfax aus dem Bericht. dpa

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