SCHATZMEISTER WOERTH : Opfer einer Erbin

Frankreichs Arbeitsminister Eric Woerth hat seinen Rücktritt vom Posten des Schatzmeisters der Regierungspartei UMP zum 30. Juli angekündigt. Zu dem Schritt war Woerth von Staatspräsident Nicolas Sarkozy gedrängt worden. Er riet Woerth, sich jetzt „ausschließlich“ um die Rentenreform zu kümmern. Die Opposition wertete den Rücktritt vom Parteiamt als „Eingeständnis“. Woerth, der von 2007 bis März 2010 Budgetminister war, sah sich im Zusammenhang mit der Affäre um Bettencourt peinlichen Fragen nach Interessenkonflikten ausgesetzt. Vom Verdacht einer Einflussnahme auf dessen Steuerdossier ist er jetzt jedoch reingewaschen worden. hhb

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