Schengen : "Rückkehr zur Normalität"

Steinmeier und Schwarzenberg: Die Öffnung der Grenzen ist keine Bedrohung, sondern eine "Erfolgsstory".

Der Wegfall der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik bringt nach Einschätzung der Außenminister beider Länder keine neue Bedrohung für die Bürger mit sich. „Der Zuwachs an Reisefreiheit wird nicht erkauft durch weniger Sicherheit“, schreiben Frank-Walter Steinmeier und Karel Schwarzenberg in einem im Berliner "Tagesspiegel" veröffentlichten gemeinsamen Namensartikel. Vielmehr würden sich Sicherheit und Freiheit in einer neuen Weise ergänzen, weil die Polizeibehörden beider Länder nun viel enger miteinander kooperierten.

Die Tschechische Republik sowie acht weitere Länder sind seit der Nacht zum Freitag Teil des Schengenraumes der EU, dessen Staaten auf Passkontrollen an der Grenze verzichten. Der deutsche und der tschechische Außenminister würdigten den Vorgang als historisches Ereignis: „Der heutige Tag markiert die Rückkehr zu einer europäischen Normalität, wie es sie zuletzt im Europa Goethes und Dvoráks gegeben hat.“ Es sei gelungen, nach 1989 die historische Chance richtig zu nutzen, schreiben Steinmeier und Schwarzenberg. Nach dem Wegfall der Personenkontrollen würden die "Menschen in unseren Ländern schon bald konkret erfahren, dass sich dahinter eine Erfolgsstory verbirgt, die sich in ihrem Alltag beweist". Tsp

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