Politik : Schmidt will kürzeren Zivildienst Ab Oktober neun Monate geplant

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(dpa/hmt) Familienministerin Renate Schmidt (SPD) will den Zivildienst von Oktober an um einen auf neun Monate verkürzen. Er soll der Dauer der allgemeinen Wehrpflicht angepasst werden. Gleichzeitig sollten die Freiwilligendienste ausgebaut werden, damit der Zivildienst im Ernstfall ersetzt werden könne, sagte Schmidt bei der Vorstellung der Ergebnisse der Kommission zur Zukunft der Zivildienste. Der niedersächsische SPDFraktionschef Sigmar Gabriel forderte indessen, Freiwilligendienste durch Bildungsgutscheine des Staates attraktiv zu machen. Gleichzeitig sprach er sich für die Beibehaltung einer Dienstpflicht aus. „Der demokratisch verfasste Staat muss von seinen Bürgerinnen und Bürgern auch Pflichten einfordern können“, sagte er dem Tagesspiegel.

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