Politik : Schröder bei Bush - Die erste Begegnung: USA: Kyoto-Vertrag ist tot

Die USA wollen nach Medienberichten aus dem Kyoto-Abkommen zur Reduzierung der Treibhausgase ganz aussteigen. Nach einem Bericht der "Washington Post" haben sich führende Mitarbeiter des Weißen Hauses bereits im Außenministerium erkundigt, wie die Unterschrift unter dem Vertrag legal zurückgezogen werden könne. Das Abkommen ist eines der Themen beim ersten Treffen am Donnerstag zwischen US-Präsident W. Bush und Bundeskanzler Schröder, der auf eine Einhaltung des Abkommens drängt.

Umweltministerin Christine Todd Whitman erklärte laut "Post", dass das Kyoto-Protokoll für die neue Regierung von Präsident George W. Bush "tot" sei. Wenn die Europäer und Japan es retten wollten, müssten sie die bisherige Herangehensweise aufgeben und nach neuen Wegen suchen. Sie verwies darauf, dass es für die Regierung keinen Sinn mache, an dem Vertrag weiter zu arbeiten, da er keinerlei Chance im Senat habe.

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