Schule : Zahl der ABC-Schützen sinkt drastisch

In Deutschland werden immer weniger Kinder eingeschult. Besonders stark sind die Länder Bremen und Schleswig-Holstein betroffen.

Schule
Für die ABC-Schützen bleibt die Einschulung ein schwieriger Schritt. -Foto: dpa

Wiesbaden Die Zahl der Erstklässler in sei in den vergangenen zehn Jahren um 14 Prozent zurückgegangen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Im früheren Bundesgebiet sei die Zahl der Schulanfänger sogar um 17 Prozent gesunken. In den neuen Ländern einschließlich Berlin hingegen blieb sie 2008 auf dem Stand von vor zehn Jahren. In Ostdeutschland waren in den Jahren vor 1998 starke Abnahmen zu verzeichnen, hieß es.

Zu Beginn des laufenden Schuljahres 2008/2009 kamen bundesweit 754.900 Kinder in die Schule. Das waren 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Am stärksten ging die Zahl der Schulanfänger in Bremen (minus 7,3 Prozent) und Schleswig-Holstein (minus 8,6 Prozent) zurück. Dagegen stieg die Zahl der ABC-Schützen in Rheinland-Pfalz (plus 4,5 Prozent), Hessen (plus 1,8 Prozent) und im Saarland (plus 0,8 Prozent).

Die meisten Schulanfänger gingen in staatliche Grundschulen (95 Prozent). Knapp vier Prozent der ABC-Schützen wurden in Förderschulen und ein Prozent in Freien Waldorfschulen eingeschult. (ae/ddp)

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