• Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge: Die AfD ist eine Gefahr fürs bürgerliche Deutschland

Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge : Die AfD ist eine Gefahr fürs bürgerliche Deutschland

Die Wortführer der AfD wandeln auf einem schmalen Grat am rechten Rand - und macht sie damit zu einem Fall für den Verfassungsschutz. Ein Kommentar.

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Frauke Petry (AfD) schließt einen Schusswaffengebrauch um Flüchtlinge vor einem Grenzübertritt zu hindern nicht aus.
Frauke Petry (AfD) schließt einen Schusswaffengebrauch um Flüchtlinge vor einem Grenzübertritt zu hindern nicht aus.Foto: dpa

Die AfD: eine Gefahr fürs bürgerliche Deutschland, keine Alternative. Björn Höcke, Frauke Petry, Beatrix von Storch - sie sind Person gewordener falsch verstandener Konservativismus. Es ist nicht bürgerlich-konservativ, über den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge an der Grenze zu räsonieren. Es ist unverantwortlich, ungeheuerlich.

Dass kein Bundespolizist das tun wird, ist klar. Jeder wird die Verhältnismäßigkeit beachten und wahren. Lebensgefährlich sollen die Menschen sein, die selbst um Leib und Leben fürchten und deshalb eine Zuflucht suchen? Gegen Kinder ist ein Schusswaffengebrauch sowieso verboten. Wer anderes fordert, fordert gleichsam zur rechtswidrigen Körperverletzung auf.

Die Wortführer der AfD wandeln auf einem schmalen Grat am rechten Rand. Ihr Begleiter wird der Morast. Und dessen Farbe ist? Genau. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sollte vielleicht doch einmal der Spur der AfD folgen.


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