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Schweden : Taucher finden russisches U-Boot Wrack vor der Küste

Vor der Küste von Schweden hat ein privater Suchdienst das Wrack eines U-Boots entdeckt. Es trägt kyrillische Schriftzüge. Vergangenes Jahr hatten die schwedischen Streitkräfte erfolglos nach einem angeblichen U-Boot aus Russland gesucht.

Blick aus die schwedische Hauptstadt Stockholm
Blick aus die schwedische Hauptstadt StockholmFoto: dpa/Carsten Rehder

In schwedischen Gewässern haben Taucher das Wrack eines offenbar russischen U-Bootes gefunden. "Das U-Boot ist komplett intakt, hat keine sichtbaren Schäden am Schiffskörper und die Luken sind geschlossen", sagte Stefan Hogeborn vom privaten Wracksuchdienst Ocean X Team in Stockholm. Es sei zu befürchten, dass sich die Besatzung nicht habe retten können, als das U-Boot havarierte. Die schwedische Armee reagierte zurückhaltend auf die Erklärung.

Armeesprecher Anders Kallin sagte, das Ocean X Team behaupte, dass es ein U-Boot sei. Die Experten der Armee würden ihre Einschätzung in den kommenden Tagen präsentieren, wenn sie Fotos des Taucherteams gesehen hätten.

Das Ocean X Team teilte mit, es sei unklar, wie alt das U-Boot sei oder wie lange es auf dem Meeresgrund gelegen habe. Die kyrillischen Buchstaben auf dem Rumpf zeigten, dass es russisch ist.

Die Taucher von Ocean X Team gaben den genauen Standort des Wracks des U-Bootes, das 20 Meter lang und 3,5 Meter breit sein soll, nicht bekannt. Nach Angaben der Zeitung "Expressen" soll es sich rund 2,8 Kilometer vor der schwedischen Ostküste befinden. Peter Linberg vom Ocean X Team sagte "Expressen", sie glaubten nicht, dass der Fund etwas mit der Suche der schwedischen Marine vergangenen Oktober nach einem russischen U-Boot zu tun habe.

Im Oktober 2014 hatte Schweden eine großangelegte Suchaktion nach einem mutmaßlich russischen U-Boot gestartet, das angeblich vor Stockholm gesichtet worden war. Damals hatte die schwedische Marine eine Woche lang nach dem vermeintlichen Eindringling in den schwedischen Hoheitsgewässern gesucht, aber nichts gefunden. (AFP)


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