Politik : Schwere Kämpfe in Mogadischu

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Mogadischu - Ungeachtet internationaler Appelle haben sich rivalisierende Rebellengruppen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu in der Nacht zum Samstag wieder schwere Kämpfe geliefert. Mindestens sieben Zivilisten und ein Angehöriger einer islamischen Miliz wurden nach Augenzeugenberichten getötet. In den seit einer Woche andauernden Gefechten starben demnach mindestens 108 Menschen. Anhänger der von den USA unterstützten Rebellenallianz ARPCT gehen von über 150 Opfern aus. Die Gruppe bekämpft die Macht islamischer Gerichte, die sich in Teilen Mogadischus unter Anwendung des islamischen Rechts, der Scharia, um Stabilität bemüht haben und in der Bevölkerung zunehmend Unterstützung fanden. Die ARPCT beschuldigt die Gerichte, Mitglieder von Al Qaida zu schützen, die in Somalia vermutet werden. In dem Land herrscht seit 1991 Bürgerkrieg. AFP

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