Politik : Sehschwäche

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Klaus Schneider, FDP-Kreisvorsitzender in Eisenach, fühlt sich durch das Satiremagazin „Titanic“ ins falsche Licht gerückt. Die Titanic-Mitarbeiter hatten am Donnerstag als angebliche Jungliberale vor einem „Guidomobil“ mit antisemitischen Plakaten („Judenfrei und Spaß dabei!“) für die FDP geworben. Schneider traf auf die Gruppe und schüttelte Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn vor einem Fotografen die Hand. Schneider sagt jetzt, er habe die Plakate „nicht richtig wahrgenommen“. Er sei den „Burschen auf den Leim gegangen und überrumpelt worden“. Thüringens Jungliberale wollen „Titanic“ nun anzeigen. dpa

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