SELBSTMORDANSCHLAG AUF BUNDESWEHRKONVOI : „Die Sicherheitslage bleibt labil“

Der amtierende Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat den Anschlag auf die Bundeswehr in der afghanischen Hauptstadt Kabul als besorgniserregend bezeichnet. „Die

Sicherheitslage bleibt labil. Aber es ist kein Grund, jetzt von unserem Kurs abzuweichen“, sagte er am Mittwoch während eines

Truppenbesuchs im nordafghanischen Masar-i-Scharif. Eine Stunde nach seiner Ankunft dort war im mehrere hundert Kilometer entfernten Kabul ein Konvoi mit Bundeswehrfahrzeugen von einem Selbstmordattentäter attackiert worden. Deutsche Soldaten wurden nicht verletzt. Unter den beschädigten Fahrzeugen war auch ein Geländewagen vom Typ „Wolf“. Mit einem solchen Fahrzeug war de Maizière in Masar-i-Scharif unterwegs. Er betonte jedoch, dass sein persönliches Sicherheitsgefühl nicht beeinträchtigt sei. In Masar-i-Scharif stoppten Bundeswehrsoldaten mit Warnschüssen ein verdächtiges Taxi, das sich einer für den Ministerbesuch gesperrten Kreuzung genähert hatte. dpa

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