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Selbstmordattentäter : Mindestens 24 Tote bei Anschlag in Pakistan

Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Militärposten im Nordwesten Pakistans sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Der Attentäter sprengte sich vor einem Militärposten in die Luft.

Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Militärposten im Nordwesten Pakistans sind am Samstag 24 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien 13 Soldaten und elf Zivilisten, teilten die Behörden mit. Einem Beamten zufolge waren unter den getöteten Zivilisten vier Kinder und drei Frauen. Die Zivilisten seien getötet worden, als einer der Selbstmordattentäter in ein Haus stürmte, als Sicherheitskräfte versuchten, die Angreifer von dem Stützpunkt fernzuhalten.
Der Anschlag richtete sich den Angaben zufolge gegen einen gemeinsamen Militärposten der pakistanischen Armee und einer paramilitärischen Einheit in der Gegend Sarai Norang in der Nähe der unruhigen Stammesgebiete. Acht Soldaten wurden bei dem Angriff verletzt.
Ein weiterer Sicherheitsbeamter in der 240 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Peshawar erklärte, die Sicherheitskräfte hätten zwölf Aufständische getötet. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag, wiesen aber die Zahl von zwölf getöteten Aufständischen zurück. Es seien vier Selbstmordattentäter vor Ort gewesen, sagte ein Taliban-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Der Anschlag sei eine Racheaktion für die Tötung zweier Taliban bei einem Drohnenangriff gewesen. Die Anschläge richteten sich gegen die pakistanische Armee, weil diese die US-Drohnenangriffe unterstütze. (AFP)

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