Politik : „Selbstverliebt“

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Die Regierung in Teheran hat Kanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Äußerungen zum Iran scharf kritisiert. „Eine Politikerin sollte nicht die Augen schließen und dann einfach den Mund aufmachen, sondern erst die Augen und dann langsam den Mund“, sagte Außenamtssprecher Hamid-Resa Assefi der Agentur Isna. Merkel hatte bei der Münchener Sicherheitskonferenz dazu aufgerufen, Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern und klargestellt, dass sich Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wegen seiner Drohungen gegen Israel Deutschland zum Gegner mache. „Ein Präsident, der das Existenzrecht Israels in Frage stellt und den Holocaust leugnet, kann nicht erwarten, dass Deutschland dafür auch nur die geringste Toleranz aufbringt.“ Assefi nannte Merkel „selbstverliebt“ und ihre Äußerungen als „irrelevant zu der derzeitigen Lage“. Er fügte hinzu: „Man sollte in der Tat vorsichtiger sein, damit dann nicht solche Bemerkungen herauskommen.“ dpa

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